Tarot Begleitung Friedberg Dr Rupert Wende

Tarot Begleitung Friedberg

Tarot ist kein Orakel über die Zukunft, sondern ein Spiegel der inneren Wirklichkeit.

Die Bilder der Karten können helfen, verborgene Muster, Chancen und Entwicklungswege klarer zu erkennen.

So verstehe ich Tarot Begleitung:

Meine Faszination für Tarot begann schon in der Kindheit.

Damals zog mich die geheimnisvolle Symbolsprache der Karten magisch an – zunächst spielerisch, später mit immer größerem Ernst.
Tarot ist nicht einfach ein Instrument zur Zukunftsdeutung, sondern vielmehr ein Tor in andere Welten. Jede Karte ist ein eigener Raum, den man betreten kann – mit einer eigenen Landschaft, Atmosphäre und Energie.

Methoden, um diese Welten bewusst zu bereisen sind:

  • Kontemplation – das stille Betrachten einer Karte, um ihre Schichten zu entfalten
  • Meditation – die innere Verbindung mit ihrem archetypischen Bild
  • Trance – um direkt in ihre Symbolsprache einzutauchen und ihre Botschaften zu empfangen

Hinter jeder Karte steht ein uraltes Wissen, das in Mysterienschulen überliefert wurde. Während meiner mystischen Ausbildung bei den Rosenkreuzern (2001–2013) erhielt ich tiefe Einblicke in diese Weisheitslehre und lernte zunächst intensiv mit dem Rider–Waite–Tarot zu arbeiten.
Von 2010 bis 2014 folgte eine regelmäßige monatliche Supervision und zahlreiche Seminare, in denen das Crowley–Tarot zu einem meiner wichtigsten Werkzeuge wurde. Dieses Deck lehrte mich, die Vielschichtigkeit von Symbolen nicht nur zu sehen, sondern zu fühlen.
2020 erweiterte das True Black Tarot mein Verständnis noch einmal enorm – seine eindringlichen Bilder erschließen neue Ebenen der Tarotarbeit, sodass ich zusammen mit einer Freundin Natascha Pfeiffer alle Karten in kleinen einfachen Minivideos auf meinem Youtube-Kanal erkläre. Alle 78 Karten werden in über 100 Videos mit verschiedenen Decks – vom Crowley- und Rider–Waite–Tarot über das Visa Verse Tarot, True Black Tarot, Gay Tarot, The Good Tarot bis hin zum Erzengel Tarot. gut erklärt und ermöglichen die Einstieg in diese Welt.

Dr Rupert Wende Tarotbegleitung Friedberg

Die Sprache der Karten – ein Überblick

Das Tarot gliedert sich in drei Hauptgruppen:

22 Große Arkana – ein Einweihungsweg voller Symbolik und Geheimnisse, der unser Bewusstsein erheblich erweitern kann. Beginnend mit Der Magier (volle Souveränität) bis Die Welt (Vollendung) und der besonderen Karte Der Narr (Null) als Jokerenergie, die sich keiner Kontrolle unterwirft.

Archetypen menschlicher Grundpersönlichkeiten, männlich wie weiblich in uns allen angelegt:

  • Vier Prinzessinnen/Pagen – junge weibliche Energie, Erdelement
  • Vier Königinnen – reife weibliche Energie, Wasserelement
  • Vier Prinzen – jugendliche männliche Energie, Luftelement
  • Vier Könige/Ritter – reife männliche Energie, Feuerelement

Alltagssituationen, unterteilt in die vier Elemente:

  • 10 Karten der Erde (Scheiben/Pentakel) – materielle Strukturen, langsame Energie, Zyklen, Umsetzung
  • 10 Karten des Wasser (Kelche) – Gefühlswelten, Emotionen und Illusionen
  • 10 Karten der Luft (Schwerter) – Gedankenmuster und auch mentale Hybris
  • 10 Karten des Feuer (Stäbe) – Inspiration, Wille, schnelle Umsetzungsenergie und Möglichkeiten

Auf der alltäglichen Ebene wirkt der Gehängte wie eine Karte des Feststeckens: ein Mensch, kopfüber hängend, scheinbar ohne Handlungsspielraum. Stillstand wird oft als Scheitern gesehen, kann jedoch auch ein bewusst gewählter Raum für einen anderen Blickwinkel sein.

In unserer Zeit geht es oft darum logisch, konsequent und schnell eine Lösung zu finden und meist zu erzwingen, wo in der Medizin dies schnell mit einzelnen Schmerzmitteln zum Beispiel versucht wird. Unser Ego hemmt uns die komplette Sicht auf eine Problem zu sehen und den gesamten Kontext eines Problems zu erkennen – auch die unsichtbaren Dynamiken. Der Gehängte lädt uns ein, alle Perspektiven gleichwertig zu betrachten, bevor wir handeln. Dieses Innehalten verschafft uns Zugang zu tieferen Ebenen der Intuition, zu Einsichten, die im hektischen Vorwärtsdrängen verborgen bleiben.

Oft ist das Loslassen der Illusion, jederzeit Kontrolle zu haben, der eigentliche Durchbruch. In meiner Praxis nutze ich diese Karte, um Patienten zu helfen, den Prozess selbst als heilsam zu erkennen – nicht nur das Ziel.

Impulse zur Arbeit mit dem Gehängten:

Betrachte dein Thema aus mindestens drei unterschiedlichen Blickwinkeln, auch solchen, die dir fremd sind.
Erkenne, wie dein persönlicher Stillstand mit kollektiven Rhythmen oder systemischen Prozessen verbunden sein könnte.
Frage dich: Welche neue Handlung würde sich zeigen, wenn ich nichts erzwingen müsste?
Oft kombiniere ich diese Impulse mit einem Tee einer Bachblüte oder einem Heilstein. Eine passenden Bachblüte wie Willow hilft dann um aus der Opferhaltung in eine gestaltende Akzeptanz zu kommen.So wird der Gehängte zu einer bewussten Entscheidung für Wahrnehmung statt Aktion – ein Übergangsraum, in dem Neues entstehen kann.

Die Königin der Schwerter ist die Verkörperung von geistiger Klarheit, analytischer Schärfe und aufrichtiger Kommunikation. Sie steht nicht für Kälte, sondern für eine Liebe, die durch Wahrheit befreit. Sie ist die Meisterin darin, komplexe Systeme zu durchdringen und gleichzeitig die Menschlichkeit im Blick zu behalten. Sie weiß, dass Mitgefühl ohne Klarheit zur Selbstaufgabe führen kann, und dass Klarheit ohne Mitgefühl in Härte umschlägt. Ihr Schwert trennt nicht willkürlich, sondern öffnet den Raum für das Wesentliche indem alle Masken und Lügen abgeschlagen werdend as schmerzhaft sein kann. Dies führt auch die Königin in eine Verletztheit, die sich auch oft in der Nacktheit bei dieser Karte ausdrückt. Wer hört schon gerne die Wahrheit?

In einer Beratung oder Meditation kann die Königin der Schwerter helfen, Nebel zu lichten – sei es in Beziehungen, Projekten oder inneren Konflikten. Sie erinnert daran, dass es heilsam ist, unverblümt die Wahrheit zu sehen, wenn diese aus einem Raum von Liebe und Respekt kommt.

Impulse zur Arbeit mit der Königin der Schwerter:

  • Erkenne den Unterschied zwischen destruktiver Kritik und konstruktiver Klarheit.
  • Übe, Fakten und Emotionen gleichzeitig wahrzunehmen, ohne das eine über das andere zu stellen.
  • Frage dich: Wo darf ich Grenzen setzen, um mir und anderen gerecht zu werden?

In meinem Erleben ist die Königin der Schwerter eine Karte, die Integrität und Eigenverantwortung stärkt. Sie lädt dazu ein, mutig zu sprechen, was gesagt werden muss – nicht um zu verletzen, sondern um zu befreien.

Hier können Sie sich ein Video anschauen, in dem ich die Energie der Karte genauer bespreche…

Sie haben Fragen zu Tarot?

Tarot ist für mich Bewusstseinsarbeit in Bildform. Es erlaubt uns, Nuancen eines Themas zu beleuchten, sei es aus dem kollektiven Unbewussten oder aus unseren eigenen Schatten und dadurch neue Perspektiven einzunehmen. Schon eine einzelne Karte kann ein ganzes Geflecht von Gefühlen, Erinnerungen und inneren Bewegungen in Gang setzen – und damit den entscheidenden Impuls geben, um unser Denken, Handeln und Leben zu verändern.

Als sanfter Einstieg bietet sich das Ziehen einer Tages- oder Wochenkarte an für das Training des inneren Arztes: Es ist ein erster Kontakt mit den Bildern und Energien und jeder gezogene Impuls wird zum kleinen Wegweiser für diesen Tag oder diese Woche, sodass Reflexion stattfindet.

Später lassen sich ein oder zwei Karten zu einer konkreten Situation ziehen, um verborgene Hinweise zu erkennen. So kann sich das Bewusstsein erweitern – und mit ihm unsere Handlungsfreiheit.

  • Aufstellen: Die Karte sichtbar im Raum platzieren, damit ihre Energie wirken kann.
  • Visuelle Integration: Als Hintergrundbild auf Laptop oder Handy, um über Tage oder Wochen in Verbindung zu bleiben.
  • Meditation: Sich bewusst in die Bildwelt hineinversetzen und mit ihr „geistig kommunizieren“.
  • Indikationsbezogenes Arbeiten: Für ein bestimmtes Thema gezielt eine Karte wählen – etwa den Magier oder den König/Ritter des Feuers, wenn es um Umsetzungskraft und aktives Handeln geht.
  • Wasserinformierung: Nach Masaru Emoto kann Wasser Informationen aufnehmen. Ein Glas Wasser auf eine Karte stellen (vor Feuchtigkeit geschützt), einige Zeit wirken lassen und dann trinken – oft verändert sich sogar der Geschmack.

Diese Zugänge machen Tarot zu einem lebendigen Begleiter im Alltag – nicht als starres Orakel, sondern als Spiegel und Impulsgeber.